Städtepartnerschaft mit Jevpatorija

Die Städtepartnerschaft zwischen Jevpatorija und Ludwigsburg wurde 1990, nach dem Fall der Mauer, geschlossen. Zu Sowjetzeiten war die auf der sonnigen Halbinsel Krim gelegene Kur- und Bäderstadt Jevpatorija wegen ihrer Schlammbäder und Mineralthermen vor allem für Kinder ein beliebter Kurort. Die über 100 Sanatorien öffneten sich später auch dem normalen Tourismus.

 

Jevpatorija gründet sich auf eine griechische Siedlung, deren antike Überreste heute, wie die russisch-orthodoxe Nikolai-Kirche und die Dschuma-Dschami-Moschee, zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen. Gepflegte Sandstrände, überdurchschnittlich viel Sonne, die Nähe zu Jalta und Sewastopol machen Jevpatorija zu einem attraktiven Ferienort.

Nach der Auflösung der Sowjetunion gehörte die Halbinsel Krim und damit auch Jevpatorija bis 2014 unbestritten zu Ukraine. Die Annektierung der Krim durch die Russische Föderation im Jahr 2014 stellt die Partnerschaft auf eine harte Probe. Die partnerschaftlichen Beziehungen können derzeit nur noch auf persönlicher Ebene gepflegt werden. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine seit dem 24. Februar 2022 macht die Situation noch viel dramatischer und für die Kontakte zwischen den Menschen noch schwieriger.

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